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Limes-Informationszentrum
Baden-Württemberg

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Limes Baden-Württemberg

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Der Obergermanisch-Raetische Limes, der nach der letzten Grenzkorrektur um die Mitte des 2. Jahrhunderts nach Christus das Römische Reich von den Germanen trennte, ist 2005 zur Welterbestätte erklärt worden. Die 164 km lange Grenzlinie führt heute im Regierungsbezirk Karlsruhe durch den Neckar-Odenwald-Kreis und im Regierungsbezirk Stuttgart durch den Landkreis Heilbronn, den Hohenlohekreis, den Landkreis Schwäbisch Hall, den Rems-Murr-Kreis und den Ostalbkreis.
 
Eine ältere Grenzlinie verlief vom Main durch den Odenwald an den Neckar (Odenwaldlimes), dann entlang des Neckars bis nach Köngen (Neckarlimes) und schließlich über die Schwäbische Alb ins Nördlinger Ries (Alblimes). Das Bindeglied zwischen Neckar- und Alblimes bildete der Lautertal-Limes zwischen Dettingen und Owen unter Teck.
 
Die Straße, die zusammen mit zahlreichen Kastellen den Alblimes bildete, ist mit den namentlich bezeichneten Straßenstationen auf einer antiken Karte überliefert. Die Tabula Peutingeriana, die mittelalterliche Kopie (12. Jahrhundert) einer spätrömischen Straßenkarte des 4. Jahrhunderts nach Christus, verzeichnet nach GRINARIO-Köngen am Neckar in östliche Richtung die Stationen CLARENNA-Donnstetten, AD LUNAM-Urspring, AQUILEIA-Heidenheim, OPIA-Oberdorf am Ipf und SEPTEMIACUM, das im Raum Unterschneidheim zu lokalisieren ist.
 
 
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Bild oben:
Ruine eines prachtvoll gestalteten Limesdurchgangs in den Wiesen bei Rainau-Dalkingen (Ostalbkreis)

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